Trainings-Inhalte

Das Training ist auf die drei Grundsäulen Kihon (Grundschule), Kata (Form, festgelegter Technik-Ablauf) und Kumite (Kampfübung) aufgebaut.

Dabei werden Koordination und Konzentration, sowie Kraft und Spannung, als auch Entspannung und Meditation geübt.

Da jederzeit Rücksicht auf alle Graduierungen genommen wird, sind vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen Dan-Träger alle willkommen.

Auch das Alter spielt keine Rolle. Ab 14 Jahren (jünger nur mit Graduierung ab 7. Kyu = Orangegurt) kann jeder Karate erlernen – sogar bis ins hohe Alter.

Um Karate-Do zu erlernen sind keine Vorkenntnisse oder  körperlichen Voraussetzungen nötig. Einzig der Wille und Disziplin, diese faszinierende Kampfkunst zu erlernen, sollten mitgebracht werden.

Da größter Wert auf die Gesundheit gelegt und auch entsprechend individuell trainiert wird, ist das Verletzungsrisiko beim Karate-Do sehr gering. Beim Partnertraining ist Kontrolle und somit der Schutz des Partners vor Verletzungen das oberste Gebot.

Abhärtung, die ganz langsam stattfinden muss, gehört natürlich trotzdem zum Karate-Do. Schließlich soll der Körper zum Kämpfen geschult werden. Hier helfen Pratzen und Schlagpolster den Körper an Schläge zu gewöhnen. Später, bei den Fortgeschrittenen, darf auf Arme oder Bauch schon  einmal kräftiger geschlagen werden.

Selbstverteidigung Aus dem Bunkai z.B. resultieren Techniken, die der Selbstverteidigung auch auf der Straße dienen können. Um sich effektiv auf der Straße verteidigen zu können bedarf es vieler Jahre an Training, da automatisch, also ohne Nachzudenken reagiert werden muss. Um diesen Aspekt zu vertiefen wird zusätzlich reines Selbstverteidigungs-Training durch ein fachkundiges Mitglied angeboten. Hier werden Alltagssituationen immer wieder wiederholt und verankert.